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taste: Transfer im deutschsprachigen Raum

Wir wünschen uns im Interesse möglichst vieler Mädchen eine möglichst bundesweite, flächendeckende Verbreitung von taste. Viele Bildungsträger haben sich inzwischen entschieden, taste in ihr Angebot aufzunehmen.

Anbieter

Das taste-Verfahren wurde inzwischen trainiert und wird angeboten von

  • verschiedenen Einrichtungen der AWO (Arbeiterwohlfahrt) bundesweit
    Kontakt: Ragna Melzer, AWO Berlin, Tel. 030 / 26 30 94 04
    e-mail: mel@awobu.awo.org
       
  • Berufsbildungswerk Waiblingen
    im Rahmen von Arbeitserprobung / Berufsfindungsmaßnahmen
    und als zukünftiges Angebot im Rahmen eines geplanten regionalen beruflichen Diagnostikzentrums
    Kontakt: Herr Tress / Frau Kempf Tel. 071151 / 5004-357
    e-mail: ingrid.kempf@bbw-waiblingen.de
       
  • Initiativgruppe TASTE Stuttgart
    Ingrid Deeg, Brigitte Kissel, Sybille Häussler, Lioba Quadflieg, Rita Thoma
    Kontakt: Rita Thoma, IN VIA Mädchentreff, Tel. 0711/286 45 98,
    e-mail: maedchentreff@invia-drs.de
       
  • Sunwork Wien
    in Kooperation mit Schulen
    Kontakt: Karin Gruber Tel. 0043 1 / 667 20 13
    e-mail: gruber@sunwork.at
       
  • QualiNETZ Duisburg in Kooperation mit verschiedenen Einrichtungen in NRW
    im Bereich der Benachteiligten-Förderung
    Kontakt: Dipl.-Psych. Biljana Eftimova Tel. 0203 / 298 39 09
    e-mail: eftimova@qualinetz de
    Website: www.qualinetz.de
       
  • Universität Mainz / Zentrum für Wissenschaftliche Weiterbildung
    Kontakt: Barbara Lampe, Sabine Weis Tel. 06131 / 392 54 17
    e-mail: barbara.lampe@verwaltung.uni-mainz.de
    Website: www.zww.uni-mainz.de
       
  • IB Technikzentrum für Mädchen und Frauen Frankfurt/M.
    Kontakt: Ulrike Hestermann, Tel. 069/73997214, Fax 069/73997215
    e-mail: techzent-Frankfurt@internationaler-bund.de
       
  • IB Mädchenwerkstatt Wetzlar
    Kontakt: Ilona Wolf, Monika Weisbecker, Tel. 06441-946363, Fax 06441-946365
    e-mail: MBMW.Wetzlar@internationaler-bund.de
       
  • Ländliche Erwachsenenbildung Duderstadt
    Kontakt: Susanne Konzog, Euzenberg 1, 37115 Duderstadt, Tel. 05527 / 2037
    e-mail: konzog@leb.de
       
  • Berufsbildungsverein Tribsees e.V.
    Kontakt: Cornelia Brassen, Tel. 03831 - 26580
    e-mail: bbv-hst@bbv-tribsees.info
       
  • infau/lernstatt GmbH Augsburg
    Kontakt: Claudia Gaßner, Tel. 0821 - 72086 22
    e-mail: c.gassner@info.org
        
  • Kreishandwerkerschaft Ostholstein/Plön
    Kontakt: Brigitte Sladek, Tel. 04521 77559-26
    e-mail: sladek@handwerk-oh.de
  •     

taste ist auch geeignet für große Betriebe, die den Anteil von Frauen in ihren technischen, IT- oder Handwerksbereichen steigern wollen und ein gezieltes Ausbildungs-Recruitment in Richtung der Mädchen anbieten wollen.

taste kommt bei der Zielgruppe an: das Angebot, es überhaupt einmal auszuprobieren und neben der Selbsteinschätzung eine Einschätzung von Fachleuten zu bekommen, scheint dem Bedürfnis von jungen Frauen auf der Suche nach dem richtigen Beruf genau zu entsprechen.
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taste arbeitet mit drei weiteren Berliner Bildungsträgern an einem gemeinsamen Assessment-Baukasten

„Das sollte man auch mal mit Jungen machen...“ - „ Am besten schon in den 7. Klassen eine Asssessment-Woche durchführen, damit die SchülerInnen aufwachen...“ – solche Reaktionen kamen und kommen oft von Teilnehmerinnen und LehrerInnen. In Berlin haben sich im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft MILOS vier größere Bildungsträger zusammengetan, um ihre Assessment-Übungen, Beobachtungs- und Bewertungskriterien und Zertifikate nach gemeinsamen Standards zu überprüfen, voneinander zu lernen und miteinander ein "best of" anzubieten, das für unterschiedliche Zielgruppen passgenau zusammengestellt werden kann.

Beteiligt an der Entwicklung des "best of" sind: LIFE e.V. mit taste, die GFBM mit PEACE, Zukunftsbau mit MAC und der Bildungsmarkt mit BiMa-Profil.

Damit entsprechen wir auch der Auffassung der Arbeitsagenturen im Neuen Fachkonzept für die Berufsvorbereitung, dass trägerunabhängig „assesst“ werden soll, damit nicht Bildungsträger vor allem für ihre eigenen berufsbildenden Angebote rekrutieren. Es geht darum, alle Potenziale eines jungen Menschen zu erfassen und ihn oder sie dabei unterstützen, einen Beruf zu finden, der wirklich den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht.

Über dieses Netzwerk ist ein Beitrag im „Durchblick“ (hrsg. vom Heidelberger Institut Beruf und Arbeit hiba) Heft 2/2004 von Annemarie Cordes erschienen.
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taste gibt es jetzt auch „gegendert“!

Im Rahmen der ersten "best of"–Erprobungen war das Interesse an dem taste-Modul: Umgang mit der eigenen Minderheitensituation (als Frau in einer Männerdomäne) besonders groß. Nun ließ sich dieses Modul nicht einfach auf die Situation von Jungen übertragen, denn selbst wenn sie in einer Minderheitensituation sind, erleben sie meistens nicht die Untertöne, denen Frauen in Männerdomänen ausgesetzt sind: dass ihnen erst einmal weniger zugetraut wird, dass sie übersehen werden, dass Herablassung und/oder Anzüglichkeiten von Kollegen wie Kunden die ersten Begegnungen dominieren.
Wir haben nach vielen Debatten über Dominanzkulturen, Mehrheiten und Minderheiten TASTE weiter entwickelt für Jungen, die sich im Umgang mit kompetenten weiblichen Kundinnen und Kolleginnen beweisen müssen – eine sehr interessante geschlechterreflexive Erfahrung!
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Schulungsangebot

Aber: Wer taste anbieten will, muss seinen Qualitätsstandards genügen. taste ist ein personalintensives Instrument, das bestimmte Voraussetzungen für seinen Einsatz verlangt: das Vorhandensein von Werkstätten, Computern, Arbeitsräumen, Werkzeugen ebenso wie eine gute Steuerung durch das Verfahren sowie die Einbettung in Vor- und Nachbereitungssysteme von Schulen, Berufsberatung und Betrieben.
Zentrales Kriterium ist die gute Schulung der Anbieter und vor allem der dort tätigen Assessoren und Assessorinnen.

Die Entwicklung des Produkts taste - d.h. der Module, der Beobachtungsdimensionen und des Trainingskonzepts - wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das gesamte taste-Material für die Assessor/inn/en-Schulungen und die Durchführung von taste liegt inzwischen übersichtlich auf einer CD-ROM vor und wird an die Absolventinnen des Assessor/inn/en-Trainings kostenlos abgegeben. Potenzielle Anbieter bekommen taste als Produkt also kostenfrei - bezahlen müssen sie für das Training derer, die es einsetzen wollen.

Unser Schulungsangebot finden Sie hier zum Download als PDF-Datei.
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Finanzierungen für die Kosten der Durchführung von taste mit der Zielgruppe sind zu 50 % möglich nach § 33, SGB III, zu beantragen über die regionalen Arbeitsagenturen in Kombination mit Mitteln der für Schule und Berufsorientierung zuständigen Landesministerien und/oder in Kombination mit Mitteln der EU.

Wer am Einsatz von taste interessiert ist, wendet sich an die Projektleiterin
Annemarie Cordes bei LIFE e.V. in Berlin:
Tel.: 030 / 30 87 98 - 33 oder direkt 030 / 211 12 34
e-mail: cordes@life-online.de