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| taste: Transfer im deutschsprachigen Raum Wir wünschen uns im Interesse möglichst vieler Mädchen eine möglichst bundesweite, flächendeckende Verbreitung von taste. Viele Bildungsträger haben sich inzwischen entschieden, taste in ihr Angebot aufzunehmen.
AnbieterDas taste-Verfahren wurde inzwischen trainiert und wird angeboten von
taste ist auch geeignet für große Betriebe, die den Anteil von Frauen in ihren technischen, IT- oder Handwerksbereichen steigern wollen und ein gezieltes Ausbildungs-Recruitment in Richtung der Mädchen anbieten wollen. taste
kommt bei der Zielgruppe an: das Angebot,
es überhaupt einmal auszuprobieren und neben der Selbsteinschätzung
eine Einschätzung von Fachleuten zu bekommen, scheint dem Bedürfnis
von jungen Frauen auf der Suche nach dem richtigen Beruf genau zu entsprechen. best of – „Das sollte man auch mal mit Jungen machen...“ - „ Am besten schon in den 7. Klassen eine Asssessment-Woche durchführen, damit die SchülerInnen aufwachen...“ – solche Reaktionen kamen und kommen oft von Teilnehmerinnen und LehrerInnen. In Berlin haben sich im Rahmen der EQUAL-Entwicklungspartnerschaft MILOS vier größere Bildungsträger zusammengetan, um ihre Assessment-Übungen, Beobachtungs- und Bewertungskriterien und Zertifikate nach gemeinsamen Standards zu überprüfen, voneinander zu lernen und miteinander ein "best of" anzubieten, das für unterschiedliche Zielgruppen passgenau zusammengestellt werden kann. Beteiligt an der Entwicklung des "best of" sind: LIFE e.V. mit taste, die GFBM mit PEACE, Zukunftsbau mit MAC und der Bildungsmarkt mit BiMa-Profil. Damit entsprechen wir auch der Auffassung der Arbeitsagenturen im Neuen Fachkonzept für die Berufsvorbereitung, dass trägerunabhängig „assesst“ werden soll, damit nicht Bildungsträger vor allem für ihre eigenen berufsbildenden Angebote rekrutieren. Es geht darum, alle Potenziale eines jungen Menschen zu erfassen und ihn oder sie dabei unterstützen, einen Beruf zu finden, der wirklich den eigenen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Über dieses Netzwerk ist ein Beitrag im „Durchblick“ (hrsg.
vom Heidelberger Institut Beruf und Arbeit hiba) Heft 2/2004 von Annemarie
Cordes erschienen. taste gibt es jetzt auch „gegendert“! Im Rahmen der ersten "best of"–Erprobungen war das
Interesse an dem taste-Modul: Umgang mit der eigenen Minderheitensituation
(als
Frau
in einer Männerdomäne) besonders groß. Nun ließ sich
dieses Modul nicht einfach auf die Situation von Jungen übertragen,
denn selbst wenn sie in einer Minderheitensituation sind, erleben sie
meistens nicht die Untertöne, denen Frauen in Männerdomänen
ausgesetzt sind: dass ihnen erst einmal weniger zugetraut wird, dass
sie übersehen werden, dass Herablassung und/oder Anzüglichkeiten
von Kollegen wie Kunden die ersten Begegnungen dominieren. Aber: Wer taste anbieten
will, muss seinen Qualitätsstandards genügen. taste ist
ein personalintensives Instrument, das bestimmte Voraussetzungen
für
seinen Einsatz verlangt: das Vorhandensein von Werkstätten, Computern,
Arbeitsräumen, Werkzeugen ebenso wie eine gute Steuerung durch das
Verfahren sowie die Einbettung in Vor- und Nachbereitungssysteme von
Schulen,
Berufsberatung und Betrieben. Die Entwicklung des Produkts taste - d.h. der Module, der Beobachtungsdimensionen und des Trainingskonzepts - wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Das gesamte taste-Material für die Assessor/inn/en-Schulungen und die Durchführung von taste liegt inzwischen übersichtlich auf einer CD-ROM vor und wird an die Absolventinnen des Assessor/inn/en-Trainings kostenlos abgegeben. Potenzielle Anbieter bekommen taste als Produkt also kostenfrei - bezahlen müssen sie für das Training derer, die es einsetzen wollen. Unser Schulungsangebot
finden Sie hier zum Download
als PDF-Datei. Finanzierungen für die Kosten der Durchführung von taste mit der Zielgruppe sind zu 50 % möglich nach § 33, SGB III, zu beantragen über die regionalen Arbeitsagenturen in Kombination mit Mitteln der für Schule und Berufsorientierung zuständigen Landesministerien und/oder in Kombination mit Mitteln der EU. Wer am Einsatz von taste
interessiert ist, wendet sich an die Projektleiterin
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